Unsere Zielsetzung haben wir 2004 in einem „Aufruf zur verstärkten Zusammenarbeit linker Gewerkschaf-terinnen und Antifas” wie folgt als Selbstkritik formuliert: „Schaut man sich die Realität des Kampfes der Antifas und der linken Gewerkschaftsbewegung an, so müssen wir selbstkritisch feststellen:
• Die linken Gewerkschafterinnen kümmern sich einerseits immer noch zu wenig um die ‘illegalisier-ten- Migrant Innen, andererseits viel zu wenig um die tagtäglich vom staatlichen Abschiebeterror be-troffenen Flüchtlinge [...].
• Die Antifas kümmern sich vor allem viel zu wenig um die ,illegalisierten’ Arbeiterinnen, gegen die schon lange eine deutsch-chauvinistische Hetze läuft, die vom deutschen Staat verfolgt und ausge-wiesen werden. [...] Es findet kaum ein gemeinsamer Kampf mit den sicherlich nicht zahlreichen linken Gewerkschafterinnen gegen dieses reaktionäre, deutsche Projekt’ statt Beides muss sich ändern! [...] Es gilt gemeinsam zu kämpfen, Gewerkschafterinnen, Antifa/AntirassistInnen, Flüchtlinge, die ,illegalisierten’ Arbeiterinnen und Migrantinnen, ja alle vom staatlichen Abschiebeterror, von deutsch-chauvinistisch-rassistischer Diskriminierung und Entrechtung, vom tagtäglichen NaziTerror Betroffenen!” (Aus Flugblatt Nr. 4 der Gewantifa, 2004)
Tatsächlich gab und gibt es in den letzten Jahren, wenn auch noch viel zu wenig, immer wieder Ansätze und Beispiele für solidarischen Kampf von Gewerkschafterinnen und Antifas. So hat zum Beispiel in Hamburg der Gesamtbetriebsrat der Hafenarbeiterinnen am 16.2.2008 zu einer Demonstration gegen den drohenden Nazi-Aufmarsch in Hamburg am 1. Mai 2008 aufgerufen und diese Aktion zusammen mit der Antifa durchgeführt. Wir halten es für wichtig, diese und andere gemeinsame Aktionen bekannt zu machen, um solche Ansätze zu verstärken.
Ein zentrales Problem: Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus auch in den Gewerkschaften – Beispiel IG BAU Ganz klar: Wenn es Proteste gegen Nazis gibt, dann beteiligen sich daran zusammen mit Antifas immer wieder auch einzelne Mitglieder oder lokale Gliederungen der DGB-Gewerkschaften. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Denn von Seiten der Gewerkschaftsführung und ihren Organen werden gleichzeitig in großem Maßstab zentral und gezielt Positionen gepuscht, die selbst deutsch-nationalistisch, antisemi-tisch und auch militaristisch sind. Dies geschieht gegen teilweise massive Kritik von innerhalb und au-ßerhalb; siehe die antisemitisch-nationalistische „Heuschreckerf-Hetze in Organen der IG Metall im Jahr 2005 und von ver.di im Jahr 2007 sowie die Kritik daran. Untersuchungen des Otto-Suhr-Institutes der FU Berlin haben ergeben, dass rund 20% der Gewerkschaftsmitglieder nationalistisch und rassistisch eingestellt sind.
Nehmen wir zum Beispiel die IG BAU. Bekannt ist, dass die IG BAU unter dem Vorwand des Kampfes gegen Lohndumping seit vielen Jahren zusammen mit der Polizei bzw. den Hauptzollämtern Baustellen-razzien durchführt, die sich gegen Kolleginnen aus anderen Herkunftsländern richten. Kaum bekannt ist dagegen, dass 2004 einige Betriebsräte und andere Mitglieder IG BAU ein Kritikpapier veröffentlicht ha-ben, das die reaktionäre Praxis der IG BAU-Führung und ihres Apparates anprangert. Darin heißt es un-ter anderem:
„Wir [die IG Bau] fordern unserer Mitglieder offensiv zur Denunziation der Kollegen auf und organisieren dann, dass die – in der Regel ausländischen – Opfer skrupelloser Unternehmer vor den Augen der – in der Regel deutschen -,Legalen’ abgeführt werden:,Ausländer Raus’ braucht da nicht mehr ausgesprochen zu werden: Für jene Kollegen sind wir nur der verlängerte Arm von Strafverfol-gungsbehörden -und damit zu recht: Gegner. So sind wir letztendlich Teil des Problems, nicht der Lösung.” (KritikPapier „Unsere Regeln taugen nichts!, Juli 2004) Die kritischen IG BAU-Kolleglnnen berichten in ihrem Kritikpapier auch, wie antirassistische Kräfte Pro-teste und Kämpfe der besonders ausgebeuteten, diskriminierten und legalisierten Kolleginnen auf dem Bau unterstützt haben:
„Vorbei an Behörden und auch vorbei an der IG BAU arbeiten überall in Deutschland antirassistische Or-ganisationen mit Arbeitsmigrantlnnen am Bau zusammen und setzen gemeinsam die bedrängten Rech-te durch. In Berlin gelang es der Antirassistischen Initiative e. V. im Sommer letzten Jahres gemeinsam mit 20 afrikanischen Arbeitern, ausstehende Löhne in Höhe von rund 40.000 € von den Subunterneh-men [...] einzutreiben. In Hamburg organisierten 150 lohngeprellte rumänische Bauarbeiter der Siedlung Falkenried selbsttätig eine Demonstration zu ihren Arbeitgebern der dubiosen Firma ,Zeitig’ (Subunter-nehmer von Walter Bau) und wurden dabei einzig von der Organisation kanak asttak unterstützt” (Kritik-papier „Unsere Regeln taugen nichts” Juli 2004) Wir sehen eine wichtige Aufgabe darin, den Kampf kritischer Kolleginnen gegen Nationalismus, Rassis-mus und Antisemitismus innerhalb der DGB-Gewerkschaften öffentlich zu machen und zu unterstützen.
Dazu haben wir auch mehrere Flugblätter und Broschüren herausgebracht.

 


Heidrun Dittrich spendete am 01.08.2013 für das Democratic socialist movement in Südafrika 1.000 Euro. Damit wird der Kampf der Minenarbeiterinnen und Arbeiter um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen unterstützt.

http://www.socialistsouthafrica.co.za/


Heidrun Dittrich spendete am 02.08.2013 für eine Menschenrechtsdelegation in die Türkei 150,- Euro, die sich wie immer, auch aus jungen Menschenrechtsaktivisten zusammensetzt und juristisch begleitet wird. Diese Friedensmission wird auch von weiteren Abgeordneten unterstützt.


hier findet ihr einen Überblick über Heidrun Dittrichs Bezüge und Spenden

http://www.linksfraktion.de/abgeordnete/heidrun-dittrich/bezuege/

nazis_raus_internet

www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/


 im_rising_web

Gegen Gewalt an Frauen!

OBR_web


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www.helfendepfoetchen.de

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