Noch schlimmer ist es, dass sie in den Schulen hoffähig geworden ist. Bei jeder Ausbildungsmesse ist sie dabei. Junge Menschen mit Zukunftsängsten werden angelockt und werden für mehrere Jahre verpflichtet. Dass kaum einer von ihnen das Rentenalter bei der Bundeswehr erreichen wird und fast alle von ihnen nach einigen Jahren wieder ein ziviles Leben führen müssen, wird verschwiegen. Das Wort „Tod oder Töten“ hört man bei keiner Werbung oder Vorstellung. DIE LINKE. ist die einzige Partei die immer und überall gegen den Krieg und Auslandseinsätze der Bundeswehr stimmt.

Zwei Weltkriege gingen von Deutschland aus, das muss uns eine Mahnung sein. Deshalb gilt für uns auch: Kein Werben fürs Sterben. Der Soldatentod ist keine Berufsziel, nicht für Männer und nicht für Frauen!

Dabei stellt sich die Bundeswehr seit einigen Jahren um. Sie wird von einer Verteidigungsarmee zu einer Angriffsarmee gestalten. Als Berufsarmee ist sie eine Söldnerarmee, die auch leichter im Inneren eingesetzt werden kann.

So wie der ehemalige Bundespräsident gesagt hat, sieht die neue deutsche Staatsdoktrin vor, dass Deutschland und das bedeutet, die wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen in Deutschland, auch am Hindukusch verteidigt werden müssen. Deutschland setzt in vielen Regionen der Erde auf Militär. Gegen die leicht bewaffneten somalischen Piraten setzt Deutschland Kriegsschiffe ein. Ähnliche Kriegsschiffe patrollieren an der syrischen, lybischen, libanesischen und palästinensischen Küste.

Die Bundeswehr ist zur Zeit im Einsatz in:

Stärke der deutschen Einsatzkontingente

Einsatz

Einsatzgebiet

Stärke

davon Frauen

davon Reservisten

davon FWDL

ISAF

Afghanistan, Usbekistan

4.174

259

296

19

KFOR

Kosovo

736

70

75

3

Active Fence*

Türkei

297

24

8

1

UNMISS

Südsudan

11

0

0

0

UNAMID

Sudan

9

0

0

0

OAE

Mittelmeer

194

9

0

15

UNIFIL

Libanon

192

9

1

5

EUTM Mali

Mali

95

9

0

0

Unterstützung AFISMA

Senegal, Mali

91

6

4

0

Atalanta

Horn von Afrika

266

13

11

 

 

In der Kriegsführung will auch Deutschland neue Wege gehen. Mit unbemannten Flugzeugen, die uns wieder Milliarden kosten werden, will die Bundeswehr fern von Gewissensfragen töten. Mit den sogenannten Drohnen, die ferngesteuert werden, will sie aus Kriegen ein Spiel machen. Die Drohnen sollen angeblich Terroristen töten. Doch in Wirklichkeit werden damit Menschen ermordet, die vor keinem Gericht angeklagt wurden und nicht die Möglichkeit der Verteidigung hatten. Wer bestimmt eigentlich, wer der Terrorist ist? Sind wir, die friedlichen Demonstranten hier, später Terroristen?

Diese schrecklichen und mörderischen Maschinen werden auch noch in die Krisenregionen exportiert. Sie werden aus politisch- wirtschaftlichem Kalkül an Regime verkauft, die Kriege führen oder ihr eigenes Volk unterdrücken. Während mehrere Staaten darunter auch Deutschland angeblich für die Freiheit der Frau in Afghanistan einen Krieg führen, unterstützen sie mit Waffenverkäufe die Unterdrückungsregime in Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar. Diese sind nicht nur frauenfeindlich, sie unterdrücken auch die Arbeitnehmer, die meistens aus anderen Länder kommen. Auch daran verdienen deutsche Unternehmen, die dort Öl und Gas fördern und bearbeiten, Bauaufträge haben oder Super Luxus- Hotels betreiben. Wenn es um Menschenrechte geht, wie die Rechte der Frauen in Afghanistan, dann ist mit dem Aufbau von Krankenhäusern und Schulen den Ländern mehr geholfen und das geht nicht mit Soldaten, denn sie wurden zum Töten abgerichtet und nicht als Geburtshelfer! Die Frauen in Afghanistan haben drei Feinde: Die NATO- Truppenkontingente, die Taliban und Warlords, die vom Westen aufgerüstet wurden und das korrupte Karzai- Regime.

Nicht zu vergessen ist, dass zu seiner Zeit an Saddam die Chemiewaffen aus Deutschland geliefert wurden, die unter anderem in Halabdscha gegen die Kurden eingesetzt worden sind. Vor zwei Jahren wurden die berechtigten Demonstrationen der katarischen Bevölkerung, die Demokratie forderte, mit Hilfe des Nachbarstaates Saudi Arabien zerschlagen. Zum Einsatz kam dort wieder ein Mal die deutschen Panzer und Gewehre.

Die besten Kunden der deutschen Waffenindustrie im Ausland sind Staaten, deren Namen wir nur in Verbindung mit Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen kennen, wie z.B. Saudi Arabien, Arabische Emirate, Singapur und Brunei.

Aber auch der gute und verlässliche NATO-Partnerin Türkei ist ein beliebter Staat für Waffenverkäufe im großen Still. Doch mittlerweile ist es allen klar, dass der türkische Staat nicht gerade zimperlich mit dem Einsatz von Waffen umgeht. Mehrere Tausend Dörfer wurden im Nordkurdistan zerbombt. Auch die jüngsten Ereignisse in der Türkei zeigen uns deutlich, dass der türkische Staat keineswegs demokratisch ist und die Protestierenden in vielen Städten der Türkei mit ätzenden Tränengasen bekämpft, die bleibende Schäden hinterlassen können. Er zögerte auch nicht beim Töten von Demonstranten.   Die Bundesregierung kann nicht einerseits die Türkei als undemokratisch abstempeln und sie als untauglich für die EU erklären und andererseits ihr mörderische Waffen verkaufen.

Doch es kann nicht sein, dass die Menschen in diesem Land Milliarden zum Töten ausgeben damit Milliardäre und Millionäre noch mehr Vermögen anhäufen. Wir können nicht damit einverstanden sein, dass in unserem Namen die Bodenschätze der anderen Länder geplündert werden.

Liebe FriedensaktivistInnen,

die Bilder, die wir ab 20.03.2003 mehrere Wochen während der Bombardierung Bagdads live im Fernsehen gesehen haben, mögen einem Feuerwerkspektakel im Frühlingsfest geähnelt haben, doch sie waren die schrecklichen Boten der Vernichtung des menschlichen Lebens. Was uns nicht gezeigt worden war, war die Angst der Menschen, die diesem Schrecken ausgesetzt waren. Wie beschweren uns, über den Lärm der Flugzeuge, wenn wir in der Nähe von Flughäfen wohnen. Wie müssen sich diese Menschen gefühlt haben, wenn mehrere Flugzeuge gleichzeitig über ihnen geflogen und Bomben abgeworfen haben. Während hier Menschen dieses Luftwaffenspektakel bewundern, verletzen, verstümmeln und töten ähnliche Kriegsgeräte in anderen Teilen der Erde die Menschen.

Deutschland erlebt eine Renaissance der Verherrlichung vom Militarismus. Preußischer Militarismus führte in der Vergangenheit dieses Land und viele andere Länder in den Abgrund. Die zwei imperialistische Weltkriege, die aus Deutschland ausgegangen waren, endeten für 56 Millionen Menschen mit dem Tod, mehr als die Hälfte davon waren Zivilisten. Auch die Überlebenden haben einen sehr hohen Preis dafür gezahlt.

Deswegen sagen wir: „Nie wieder Krieg, nie wieder Militarismus!“

 


Heidrun Dittrich spendete am 01.08.2013 für das Democratic socialist movement in Südafrika 1.000 Euro. Damit wird der Kampf der Minenarbeiterinnen und Arbeiter um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen unterstützt.

http://www.socialistsouthafrica.co.za/


Heidrun Dittrich spendete am 02.08.2013 für eine Menschenrechtsdelegation in die Türkei 150,- Euro, die sich wie immer, auch aus jungen Menschenrechtsaktivisten zusammensetzt und juristisch begleitet wird. Diese Friedensmission wird auch von weiteren Abgeordneten unterstützt.


hier findet ihr einen Überblick über Heidrun Dittrichs Bezüge und Spenden

http://www.linksfraktion.de/abgeordnete/heidrun-dittrich/bezuege/

nazis_raus_internet

www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/


 im_rising_web

Gegen Gewalt an Frauen!

OBR_web


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www.helfendepfoetchen.de

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